'Wie man die Sehnsucht stillt'



Der Drang nach der unbändigen Sehnsucht schlummert in vielen einsamen Seelen. Nur die Wenigsten lassen ihn frei und versuchen, ihren Wünschen und Träumen zu folgen.

Was passiert, wenn man diesem Drang nachgibt und beginnt, seine Traumwelt zu leben? Noch dazu aus einer gesicherten Position heraus, einem Leben, in dem man alles hat? Wirklich alles?

Ein Spiel aus Leidenschaft und Erotik, zärtlich, gefühlvoll, mit Träumen aus erotischen Erlebnissen.



Zum Inhalt



Auf der Suche nach Sex lernt Anna im Internet zufällig Simon kennen. Wie sie ist Simon fest liiert und lebt in gesicherten Verhältnissen. Doch wie sie ist er mit seinem Leben unzufrieden. Simon bietet ihr eine virtuelle Liebesbeziehung an, um seinen und ihren erotischen Fantasien mehr Realität zu geben. Sie lässt sich darauf ein. Als sie feststellt, dass Simon ähnlich denkt wie sie, ähnliche Hoffnungen und Wünsche hat und genauso offen über Sex reden kann, wie sie sich das immer vorgestellt hatte, entwickelt sich eine leidenschaftliche Beziehung zwischen ihnen.



Trotz der Vereinbarung, sich nie reell zu treffen, lässt die Leidenschaft der Beiden es nach 6 Wochen nicht anders zu, sich wirklich zu sehen. Anna fährt für dieses Treffen extra mit dem Zug ins 250 km entfernte Fulda, nur um Simon für 2 Stunden sehen zu können.

Trotz der Vereinbarung, sich nie reell zu treffen, lässt die Leidenschaft der Beiden es nach 6 Wochen nicht anders zu, sich wirklich zu sehen.

© CARTAGENA - Fotolia.com


Dies ist der Startschuss für weitere Treffen, die sich nach und nach zu atemberaubenden Höhepunkten entwickeln.

Auf der einen Seite entstehen zwischen Anna und Simon unermessliche Gefühle, andererseits beginnt ihr bisheriger Lebensstil zu bröckeln. Die geheimen Treffen werden intensiver und damit auch das Risiko, entdeckt zu werden. Aber genau auf diese “Rettung” warten sie beide: Anna wie auch Simon wollen endlich mit dem Versteckspielen aufhören.

Schließlich kommt das Verhältnis der beiden heraus. Simons Frau bemerkt die Veränderungen an ihrem Mann und spricht ihn darauf an. Simon, der sich auf diesen Augenblick vorbereitet hat, übergibt das extra dafür vorbereitete Geständnis in Briefform an seine Frau, für die eine Welt zerstört wird.

Da seine Frau Simon nicht vor die Tür setzt – so, wie er es insgeheim hoffte – liegt die Entscheidung bei ihm – die Entscheidung, zwischen seiner Frau und Anna zu wählen. Er spürt den Drang, jede Sekunde mit Anna zu verbringen. Er kommt um vor Sehnsucht und Leidenschaft, aber er kann keinen Schlussstrich unter seine 30-jährige Ehe ziehen. So beginnt eine Art Dreierbeziehung, ein Zwiespalt der Gefühle, eine Entscheidung zwischen Herz und Verstand steht Simon bevor.

Innerlich hat er sich bereits für Anna entschieden, aber wie können sie beide eine solch schwerwiegende Entscheidung in die Tat umsetzen?

Es hängt so vieles ab von ihrer leidenschaftlichen Beziehung:

Sie denken an ihre Partner, ihr bis dahin aufgebautes Leben mit Eigentum, gutem Freundeskreis, an die Verwandten, die nicht verstehen können, was man da alles für leidenschaftlichen Sex aufs Spiel setzt. Ein Zwiespalt beginnt, ein Kampf um den besten Weg für jeden Beteiligten.

Nach 10 Monaten ausgelebter Leidenschaft und der Tragik über das Ende zweier Partnerschaften gibt Simon sein bisheriges Leben auf. Er

Nach 10 Monaten ausgelebter Leidenschaft und der Tragik über das Ende zweier Partnerschaften gibt Simon sein bisheriges Leben auf.

© Anna Schönblick

verlässt seine geliebte Frau und zieht 150 Kilometer weit weg, weg von Freunden und Familie. Anna, die nie daran gezweifelt hat, dass Simon der Mann ihres Lebens ist, lässt ihren Partner ebenfalls allein zurück.

Zusammen mit Anna mietet sich Simon eine Wohnung im Nachbarort von Annas altem Leben. Damit haben sich beide ihren Traum erfüllt. Sie wollen ihr Leben ab jetzt gemeinsam verbringen.

Aber der Zwiespalt zwischen der Liebe seiner Frau und der entfachten Leidenschaft seiner jungen Geliebten reißt Simon auch nach dem Umzug noch hin und her. Seine Art und Weise des Grübelns bringt ihn plötzlich dazu, an Dinge zu denken, die ihn bisher nicht belastet haben. Da sind der hohe Altersunterschied, ihre finanzielle Situation. Simon ist selbständig, er hat aber zu dem Zeitpunkt kein Einkommen und verdient nichts zu ihrem Lebensunterhalt. Er hat Existenzangst! Auch seine Rückenprobleme hat er vor Augen und die Angst, irgendwann ein Pflegefall zu sein und Anna somit zur Last zu fallen. Der Gedanke, Anna einmal sexuell nicht mehr befriedigen zu können, bringt ihn fast um.

Er – in 10 Jahren ein alter Tattergreis und sie, die junge Geliebte, die ihm dann den Korb geben wird.

Diese Grübeleien lassen Simon nach 3 Monaten des herrlichsten Alltages, der tiefsten Harmonie und der puren Lust seine Sachen packen und gehen.

Anna, die endlich ihre Erfüllung gefunden hatte in einem Mann, der alles für sie bedeutete, ist am Boden zerstört. Sie versteht nicht, dass ihr einzigartiger Geliebter einfach geht; schlimmer noch, er sagt ihr zum Abschied: “Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt, aber ich will keine Last sein für dich, deshalb muss ich gehen!”

Simon kehrt schweren Herzens zu seiner Frau zurück mit dem festen Glauben, dass dies der beste Weg für ALLE sei – für alle, nur nicht für ihn! Seine Gefühle, seine Liebe, seine Sehnsucht, seine Leidenschaft, alles lässt er bei Anna zurück.

Simon merkt sehr bald, dass er ohne Anna nicht leben kann. Seine Sehnsucht bringt ihn fast um.

Annas Gefühle sind ungebrochen. Sie hat ihren Weg eingeschlagen und sie geht ihn weiter, so wie sie ihn begonnen hat. Das heißt nicht, dass sie mit allen Mitteln versucht, Simon zurückzuholen. Sie weiß, dass Simons Gedanken bei ihr sind, sie weiß um seine Schmerzen während ihrer Trennung, sie kennt seine Liebe und sein Begehren. Mit jeder Sekunde, in der Simon nicht bei ihr ist, verliert sie Energie.

Simon geht es genauso. Auf der Suche nach seinem ICH findet er immer wieder zu seiner Geliebten zurück – aber auch zu seinen Grübeleien.

Letztlich bleibt Anna aber allein mit ihren Schmerzen und der Einsamkeit, mit dem Wissen, dass sie ihre wahre Liebe in Simon gefunden hat, dem Mann, dem sie ihr Herz schenkte und bei dem es gut aufgehoben wäre.

Den Schwur, den sie ihrem Geliebten gegeben hat, ihre Gefühle und ihre Liebe niemals wieder einem anderen Mann zu schenken, wird sie leben - mit der Liebe für den einen Mann: ihre wahre Liebe!

Letztlich bleibt Anna allein mit ihren Schmerzen und der Einsamkeit

© Anna Schönblick


Simon, der sich gegen seine Gefühle entscheidet und gegen seine Leidenschaft, muss damit leben, seinen großen Traum aufgegeben zu haben.



Motivation zum Schreiben des Buches



Für alle Unwissenden, alle, die nicht wissen, wie sich wahre Liebe anfühlt... für alle, die mit Liebe eine ganz normale Partnerschaft verbinden, eine Partnerschaft mit einem gleichaltrigen Menschen, eine Partnerschaft, die völlig normal ist, so wie sie jeder anstrengt, um nicht in aller Munde zu sein... weil MAN das ja nicht macht...

Gerade das Unverständnis von Außenstehenden, von denen man immer wieder hören muss: ... Geht nicht! ... Ist nicht normal! ... Das ist doch nur Sex! ... Das hält doch nie! ... Der Altersunterschied ist viel zu hoch! ... Das ist keine Liebe sondern Besessenheit! ... hat mich dazu motiviert, meine Geschichte zu erzählen und sie den Unwissenden und Zweiflern ans Herz zu legen. Ich möchte mit meiner Geschichte gerade diesen Menschen zeigen, dass ich gar nicht anders handeln konnte, dass man seinen Sehnsüchten nur schwer entrinnen kann.

... Nichts ist Normal und nichts ist Alltäglich! Jeder lebt seinen Traum, jeder hat das Recht, glücklich zu sein und für seinen Traum auch außergewöhnliche Wege einzuschreiten... für andere vielleicht unbegreifbare Wege... aber: niemand hat das Recht, anderen vorzuschreiben, was normal ist, was man macht und was nicht ! Unsere Gesellschaft schreibt uns viel zu viele Dinge vor, die man als selbstverständlich voraus setzt; das ist unser Fehler. Wir sollten einmal mehr auf unser Herz hören, als auf die Gesellschaft, die manchmal einfach nur aus Neid die Nase rümpft. Wenn wir soweit sind, dass jeder auf seine Art und Weise glücklich sein darf, ohne dass die Leute reden, dann könnten viel mehr Menschen glücklich sein, gäbe es nicht so hohe Scheidungsraten, könnte jeder ein erfülltes Leben führen...

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